Was 2018 war und was 2019 geplant ist

Jedes Jahr reflektiere ich zur Jahreswende gerne über das, was im vergangenen Jahr passiert ist. Und genauso gerne mache ich mir Gedanken, was ich denn im kommenden Jahr umsetzen möchte. 2018 war das erste Jahr, in dem die Black Forest Lodge das ganze Jahr geöffnet hatte (die offizielle Eröffnung war im Juni 2017), was das Jahr in dieser Hinsicht besonders macht. Es ist alles noch sehr, sehr spannend und abwechslungsreich.

Starten wir mit einem kurzen Überblick über die Auslastung über das Jahr hinweg. Ich habe im Januar und Februar wirklich gehofft, dass es schneien würde und war so gespannt, ob dann Gäste zum Langlaufen kommen würden - leider gab es einfach keinen richtigen Schnee und somit fiel die Langlaufsaison aus. Irgendetwas war trotzdem immer los, es gab auch ein paar Gäste, aber insgesamt war es bis März erst mal ruhig. Dann wurde es an den Wochenenden durch Seminare, Veranstaltungen und ein paar Gruppenbuchungen belebter. Interessant ist, wie ähnlich das Jahr 2018 in Bezug auf die Auslastung im Vergleich zu 2017 war. Über die Feiertage und verlängerten Wochenenden im Frühling und Frühsommer wurde die Lodge immer richtig voll. Im Juli war es dann konstant recht voll. Und im August war die Auslastung genau wie im Vorjahr eindeutig am höchsten. 2018 kamen äußerst viele Familien aus Spanien mit Kindern im Teenager-Alter. Und auch erstaunlich viele Belgier. Im Vergleich zum Vorjahr, wo mich der Gästeansturm direkt nach der Eröffnung ziemlich geplättet hat (wobei ich mich keinesfalls beschweren will  ;-) ), lief dieser Sommer um einiges kontrollierter und routinierter ab. Leider konnte ich die Gäste von überall her trotzdem nicht ganz so genießen wie erhofft, da es mir gesundheitlich gerade in der Hochsaison nicht richtig gut ging. Nun hoffe ich auf einen belebten Gästesommer 2019, den ich als Gastgeberin genießen kann. Im September und Oktober war es dann wieder so, dass die Lodge vermehrt an den Wochenenden gut besucht war, wobei es auch unter der Woche immer ein paar Gäste gab, die die Ruhe genossen haben. Im Herbst kamen viele Radfahrer und Wanderer. Ab November wurde es dann wieder ruhiger, im Dezember noch ruhiger. Und über Silvester war die Lodge wieder ausgebucht. Es ist sehr schön, dass ich es nehmen kann, wie es kommt. Ich freue mich über jeden Gast, der kommen möchte, und sage so ungern Leuten ab. Ich genieße das Leben im Haus, bin aber auch froh, wenn es mal ruhiger ist.

Das Publikum bleibt bunt gemischt, was Herkunft, Alter und den Grund des Besuchs angeht (hier geht es zu einem ausführlichen Bericht über das Thema). Und das ist so schön. Wenn ich an die vielen unglaublich lieben Gäste denke, die im vergangenen Jahr in der Lodge waren, dann bin ich richtig glückselig. Es gab so viele tolle Begegnungen und Gespräche. Und die aller, allermeisten Gäste passen so wunderbar in das Haus. Sie sagen, dass sie sich wohlfühlen und die Atmosphäre toll ist. Und die Einrichtung und die Details nehmen auch so viele Leute wahr. Ich pflege zu sagen, dass ich für meinen Job sehr viel Anerkennung bekomme. Ganz gerührt war ich zum Beispiel vor drei Tagen, als mir die Silvestergruppe ein Dankeslied zum Abschied gesungen hat (Sarah, wir danken dir für die Tage hier).

Die Black Forest Lodge wurde mit der Idee gegründet, eine Plattform für Veranstaltungen verschiedener Art zu sein. Events jeglicher Art kosten Energie, es ist manchmal nicht leicht, Teilnehmer zu finden, und wegen dem Geld macht man das auch nicht. Dennoch haben gerade die Veranstaltungen ganz besonders schöne und bleibende Erinnerungen hinterlassen. So war der Wein-Käse-Abend einfach spitze. Dann gab es den Lauftechnik-Workshop, die so gelungenen französischen Abende, die Adventslesung und mehrfach das Waldbaden. Rundum tolle Erlebnisse, die jeglichen Aufwand vergessen machen. Daher ist im Februar auch schon der nächste Weinabend geplant. Einen französischen Abend wird es sicher auch wieder geben. Und was Laufen und Lesungen angeht, schmieden wir fleißig Pläne. Leider gehört das Waldbaden durch bürokratische Schikanen (ja, man braucht dafür seit Neuestem eine Genehmigung) der Vergangenheit an.

Nun zu den sonstigen Projekten. Für 2018 hatte ich angekündigt, die Fotos vom Haus auf der Webseite und den Portalen erneuern zu wollen. Ist gemacht. Ich hatte zwar einen Fotografen da, war aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden, sodass ich selbst fotografiert und meine eigenen Bilder genommen habe, was auch zukünftig so gemacht wird. Bei den Streckenbeschrieben mit möglichen Routen zum Joggen bzw. Wandern hat sich leider nicht viel getan, weder in digitaler Form noch als Handout. Es war einfach nicht das Laufjahr. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr etwas weiter komme. Stichwort Kofferbank: ist umgesetzt. Mein Papa hat zwei Kofferbänke geschreinert, und ich habe sie lasiert. Schwarzwälder Kirschtorte: an Ostern haben wir eine gebacken und dann gab es sie zusammen mit den Gästen zu Kaffee und Kuchen. Das war eine tolle Aktion! Dieses Jahr würde ich gerne wieder eine backen, an der Rezeptur arbeiten und erneut ein Seminar zum Thema besuchen. Last but not least: der Seminarraum. Hier wurde nicht mit der konkreten Planung angefangen. Ein größerer, leerer Raum für Seminare, Yogakurse, Massagen etc. wäre zwar so toll für das Haus und die Anfragen hierfür lassen nicht nach, aber das Projekt war mir bisher einfach zu groß. Ich bin noch nicht bereit für eine neue Großbaustelle. Dafür hat sich mein Papa allerdings ein neues Projekt gesucht: der Ausbau des Gewölbekellers. Dieser ist mittlerweile schon sehr weit vorangeschritten. Bald wird es in den Kellergemächern der Lodge auch einen traumhaften Gewölbekeller geben. Dieser dient zur Weinlagerung, aber es sind auch viele Veranstaltungen denkbar. Und die Vermietung für Gruppen zum Feiern in einer ganz besonderen Atmosphäre. Bald folgt mehr.

Nun zu den Projekten für 2019. An den Streckenbeschrieben will ich wie gesagt arbeiten. Und auch die Informationen für die Gäste im Haus überarbeiten, in Bezug auf Aktivitäten und Ausflüge, Restaurants und Cafés in der Umgebung, aber auch wie man den Fernseher bedient, will ich aufschreiben (denn das ist nicht selbsterklärend). Es kann sein, muss aber nicht sein, dass der Seminarraum in Angriff genommen wird. Ich weiß es noch nicht. Gerade stecke ich noch mitten in einem anderen, ungeplanten Projekt: ich schreibe an einem Kochbuch mit den besten Rezepten aus der Black Forest Lodge! Mehr Informationen folgen, wenn ich soweit bin.

Abschließend kann ich sagen, dass ich absolut begeistert bin, wie sich mein Projekt der “Black Forest Lodge” entwickelt, wer sich dafür interessiert, wer zu Gast kommt, und was ganz allgemein alles hier los war. Und so soll es weitergehen … meine Motivation ist ungebrochen. Ich freue mich auch ganz viele liebe Gäste und will auch Zeit mit diesen verbringen. Und über ein paar Stammgäste würde ich mich ganz besonders freuen.

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